Akademie für Bildende Künste der Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Prof. Peter G. Lieser, Prof. Adam Löffler und Tanja Labs
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Der Eingangsbereich des Mainzer Universitätscampus ist stark durch die Strenge der ehemaligen Kasernengebäude geprägt, die jetzt als Sitz der Universitätsleitung und der Verwaltung dienen. Die Gebäude des heutigen Forum Universitatis bilden einen architektonischen Riegel in Richtung Stadtmitte. Das Hauptportal mit seinen drei Durchgängen, die den Baukörper tunnelartig durchdringen, bündelt als Engpass den Strom der Fußgänger und Radfahrer. |
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In seiner Erscheinungsform ist der Eingangsbereich das Erste, das sich dem Blick des Besuchers bietet. Das Entree inszeniert ein Bild der Universität, ist ihre optische Fassade, das Aushängeschild, das ihr ökonomisches und symbolisches Kapital veranschaulicht. Es bestimmt die Form der Öffnung der Hochschule gegenüber ihrem urbanen und sozialem Umfeld und definiert diese Schnittstelle. Eine ebenerdige begehbare Bodenskulptur aus rot eingefärbtem, gebundenem Gummigranulat (Tartan) mit seitlicher Linierung umschreibt und markiert das Hauptportal des Campus in 1,80m Breite und einer Gesamtlänge von 64,20m. Die Veränderung der farblichen und materiellen Bodenbeschaffenheit
ist visuell und haptisch erfahrbar. |
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